Vergebung! Vergib dir und anderen!

Aloha! Auf der schönen Inselkette von Hawaii wird ein wundervolles Vergebungsritual gelehrt, das ich dir heute mit an die Hand geben will. Denn es ist immer gut, voll ausgestattet – mit den besten Werkzeugen, die das Leben zu bieten hat – den Weg des Lebens zu meistern. 

Dieser hawaiianische Weg der Vergebung nennt sich: Ho’oponopono.
Bestimmt hast du schonmal davon gehört oder wendest es sogar an. Dann lies gerne einfach meinen Blogbeitrag zur Dankbarkeit der in Kürze erscheint!
Falls du es jedoch nicht kennst oder aber es kennst, jedoch nicht anwendest, dann erinnere ich dich heute liebevoll daran, dies zu tun: Denn was nützt dir der heißeste Schlitten in der Garage, wenn du nie eine Runde mit ihm drehst? Ho'oponopono ist der Porsche unter den Vergebungsmethoden. Und hiermit überreiche ich dir feierlich die Schlüssel zu diesem gailen Fahrzeug:

  1. Es tut mir leid.
  2. Bitte vergib mir.
  3. Danke.
  4. Ich liebe dich.

Diese 4 Schlüssel öffnen dein Herz und führen dich zu der Wahrheit über dich selbst, hinein in die Liebe und Vollkommenheit und Fülle. Durch Anwendung des Ho'oponopono wird deine Sicht auf das Wesentliche gelenkt. Dein wahrer innerer Göttlicher Kern wird wieder frei. Menschen, die Unvergebenheit wählen, sind getrennt von der Liebe und werden irgendwann verbittert und das zeigt sich dann meist in ihren Worten, Taten und ja, sogar in ihrem Gesicht und den Augen. Ein wahrer Jungbrunnen, ja, eine seelische Entgiftungskur ist die Vergebung aus ganzem Herzen. 

Doch was ist Vergebung eigentlich? Was bedeutet Vergebung für dich? Hier ein paar Gedanken dazu: Wahrhaft radikal zu vergeben bedeutet, dass ich das Geschehene in der Vergangenheit lasse und nicht wieder in die Gegenwart hole um mich jetzt oder künftig nochmal in dem Schmerz und Selbstmitleid zu baden. Es bedeutet, nicht mehr daran zu denken und es zu unterlassen mir selbst oder anderen wieder und wieder vorzuhalten. Es bedeutet aus der Opferrolle herauszugehen und bewusst die Schöpferkraft zu wählen. Es bedeutet sich selbst zu lieben und es bedeutet tatsächlich so mit sich und den Mitmenschen im Reinen zu sein, als wäre der Schmerz nie zugefügt worden.
Manch einer fragt dann in seinem Schmerz: „Doch wie soll das gehen? Es tut ja weh!“
Genau dazu ist das Ritual des Ho'oponopono gut. Wie ein Mantra oder Gebet – mit Bewusstheit und der Intension zu vergeben – angewandt, wirkt es wie viele kleine Tropfen Wasser, die einen Fluss bilden und wie Ströme lebendigen Wassers, den Schmutz der Vergangenheit abwaschen. Dann kommt dein wahres Sein zum Vorschein. Und du erkennst, dass niemand je dir schaden oder ein Leid zufügen kann. Wenn man bewusst und absolut die Verantwortung für das eigene Leben und die getroffenen Entscheidungen und gewählten Gedanken übernimmt, dann erkennt man, dass man selbst am Hebel sitzt. 

Dann landet man beim tieferen Sinn des Vergebungsrituals:

  1. Es tut mir leid, was ich mir selbst angetan habe, weil ich vergessen hatte, wer ich wirklich bin.
  2. Bitte vergib mir, mein Herz, dass ich nicht auf dich gehört habe.
  3. Danke, dass ich – durch die vielen Spiegelsituationen in meinem Leben – wieder an die Wahrheit erinnert wurde.
  4. Ich liebe dich, mein wahres Sein. Ich liebe mich und das schöpferische „Ich bin“ in dir und mir.

Merke: Vergebung ist nur im aktiven Vergeben nicht vergebens. Vergib dir und anderen! Dabei geht es nicht darum das Geschehene einfach hinzunehmen und die Hände in den Schoß zu legen oder das Verhalten anderer zu legitimieren oder gar stillschweigend hinzunehmen. Nein. Wenn du vergibst, dann heilst du. Du heilst von Innen, was du im Außen gespiegelt bekommen hast. Also erkenne und akzeptiere, dass ein Teil von dir und deiner Schöpferkraft an dem, was dir im Außen begegnet, beteiligt ist …
Finde Frieden. Lass die Vergangenheit los. 

Wenn es da einen Groll, auf Grund einer Situation aus deiner Kindheit gibt, dann lass dir sagen: Vermutlich lebt keine deiner Zellen von damals heute noch. Wozu also noch daran festhalten? Du bist bereits zellulär von grundauf erneuert … also erneuere auch deine Gedanken, damit das Alte gehen kann und du Kopf, Herz und Hände frei hast für das Neue in deinem Leben. 

Mahalo. (Das heißt „Danke“ auf hawaiianisch!)


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Kommentare

28.07.2019 | Marcus Grader

Moin Moin liebe Steffi Danke Danke Danke das ich dich kenne lernen durfte. Deine Podcastreihe ist hervorragend. Ich habe die Formel mitgesprochen und bin völlig in Tränen ausgebrochen. Danke das du mir gezeigt hast mit wem ich noch Frieden schließen darf.


431…914

„ALLES ist möglich!“